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Erstelle einen Plan für Kohlenhydrate, Flüssigkeit und Natrium für jede Ausfahrt oder jeden Lauf.

Plane Kohlenhydrate, Flüssigkeit und Natrium für jede Ausdauer-Ausfahrt oder jeden Lauf. Gib Dauer, Intensität, Körpergewicht und Sportart ein und erhalte Gramm Kohlenhydrate, Milliliter Flüssigkeit und Milligramm Natrium pro Stunde sowie eine gestapelte Zeitleiste, die zeigt, wann du essen und trinken solltest. Gemacht für Century Rides, Marathons, Gran Fondos und jede Einheit über 90 Minuten, bei der ein Hungerast droht.

4 Std. bei 210 Wwird zu72 g KH/h

Kohlenhydrate / Std.

75 g

Flüssigkeit / Std.

700 ml

Natrium / Std.

500 mg

Kohlenhydrate gesamt

225g

Flüssigkeit gesamt

2100ml

Natrium gesamt

1500mg

So funktioniert's

  1. 1

    Gib die Basisdaten ein

    Dauer in HH:MM, Intensität (locker/Tempo/Wettkampf), Körpergewicht und Sportart.

  2. 2

    Lies die Stundenwerte ab

    Kohlenhydrate in Gramm, Flüssigkeit in ml, Natrium in mg - passend zu deiner Belastung.

  3. 3

    Plane den Zeitverlauf

    Gestapelte horizontale Balken zeigen, wann du trinken und essen solltest - über die gesamte Einheit hinweg.

Was du bekommst

  • Sportartspezifische Kohlenhydratziele (Radfahren, Laufen, Triathlon)
  • Intensitätsabhängige Empfehlungen für Flüssigkeit und Natrium
  • Fahrplan mit Ess- und Trinkhinweisen für jede Stunde
  • Skaliert nach Körpergewicht für Athleten von 50kg bis 100kg+
  • Realistische Kohlenhydrat-Obergrenzen - 90-120g/Std auf dem Rad, 60-90g/Std beim Laufen
  • Funktioniert offline - nichts verlässt dein Gerät, keine Anmeldung nötig

Wann du das nutzen solltest

Nutze das für jedes Ausdauerevent über 90 Minuten, bei dem dir unterwegs die Energie ausgehen könnte. Centuries, Gran Fondos, Halbdistanz-Ironmans, Marathons, Ultramarathons, lange Trainingsausfahrten, die L'Etape, Unbound, die Marathon des Sables - überall dort, wo Gesamtdauer und Gesamtintensität zusammen mehr verlangen, als deine Glykogenspeicher hergeben. Bei kürzeren Belastungen (unter 60-75 Minuten) kommst du meist allein mit dem, was du morgens gegessen hast, und deinen Glykogenspeichern aus - das zeigt dir das Tool auch so an. Bei längeren Belastungen ist die Lücke zwischen dem, was dein Körper braucht, und dem, was dein Magen aufnehmen kann, das eigentliche Problem - und genau die soll der Plan schließen.

So funktioniert's im Detail

Das Kohlenhydratziel basiert auf dem aktuellen sporternährungswissenschaftlichen Konsens (Burke, Jeukendrup) und wird an Sportart (Radfahren verträgt aufgrund der Verdauungsmechanik mehr als Laufen), Intensität (Zone 2 braucht weniger als Schwelle und darüber) und Dauer angepasst (bei längeren Belastungen verschiebt sich der Wert Richtung Obergrenze). Das Flüssigkeitsziel basiert auf typischen Schweißraten nach Körpergewicht und Intensität, mit einer Anpassung für heißes Wetter. Natrium wird als Konzentration pro Liter berechnet, passend zur Dauer - bei längeren Einheiten wird eher zu höheren Konzentrationen tendiert, weil der kumulative Verlust entscheidend ist. Der Zeitplan verteilt die Zufuhr über die Stunden, mit leichtem Schwerpunkt auf der frühen bis mittleren Phase der Belastung, weil der Magen-Darm-Trakt dann am kooperativsten ist.

Häufige Fehler

Drei große Fehler. Erstens, zu wenig Zufuhr - "Ich habe keinen Hunger" nach zwei Stunden ist kein Signal, das Gel auszulassen, denn wenn du auf dem Rad oder beim Laufen Hunger spürst, hinkst du der Zufuhr schon 30-45 Minuten hinterher und stehst wahrscheinlich kurz vor dem Hungerast. Zweitens, zu viel reines Wasser ohne Natrium trinken, besonders bei langsameren Marathonläufern in kühlen Bedingungen - eine Hyponatriämie ist wirklich gefährlich und viel häufiger, als die meisten denken. Drittens, den Plan zum ersten Mal am Wettkampftag zu testen. Trainiere deinen Magen-Darm-Trakt über mehrere lange Einheiten an die Kohlenhydratmenge, finde die Produkte, die du wirklich verträgst, und bestreite den Wettkampf nur mit einem Plan, den du bereits geübt hast.

Häufig gestellte Fragen

Warum verträgt man beim Radfahren mehr Kohlenhydrate als beim Laufen?
Stundenlanges Auf-und-ab-Wippen des Magens ist härter als Rollen. Die Laufbewegung erzeugt mechanischen Stress im Verdauungstrakt, der die Kohlenhydrataufnahme einschränkt – derselbe Darm, der auf dem Rad 90 g/h verträgt, streikt beim Laufen oft schon über 60 g/h. Trainierte Ultraläufer können mit Übung mehr als 80-90 g/h schaffen, aber bei einem ersten Marathon solltest du konservativ planen oder zahlst um km 30 den Preis.
Sind 90 g/h wirklich machbar?
Ja, aber du musst deinen Darm dafür trainieren. Mische Glukose (oder Maltodextrin) mit Fruktose im Verhältnis von etwa 2:1, um über die 60-g/h-Grenze eines einzelnen Transporters hinauszukommen – Glukose nutzt SGLT1, Fruktose GLUT5, sodass beide zusammen sich annähernd addieren. Übe genau diese Mischung ein paar Monate vor dem Rennen auf langen Ausfahrten. Ein kalter Sprung auf 90 g/h am Renntag bringt dir Magen-Darm-Krämpfe und womöglich Schlimmeres ein.
Wie viel Natrium ist zu viel?
Sehr individuell. 300-700 mg pro Liter Flüssigkeit deckt die meisten Athleten bei gemäßigten Bedingungen ab. Starke Schwitzer (weiße Salzränder auf dem Trikot nach einer heißen Ausfahrt) tendieren eher zu 700-1000 mg/l. Krämpfe nach langen Belastungen sind ein Hinweis, dass du am unteren Ende liegst. Hyponatriämie (Natrium zu niedrig im Verhältnis zur Flüssigkeitsmenge) ist das eigentliche Risiko bei Ultra-Ausdauer und langsameren Marathonläufern, die zu viel reines Wasser trinken – Natrium ist es, was das verhindert.
Funktioniert das auch für Ultras?
Die Kohlenhydratziele gelten auch für Ultras, aber ab etwa vier Stunden wird echtes Essen (Reiskuchen, Sandwiches, gekochte Kartoffeln, Erdnussbutter-Brezeln) wichtig. Reine Zuckerzufuhr wird irgendwann unangenehm, und dein Magen will zur Abwechslung etwas Eiweiß und Fett. Deshalb zeigt das Tool bei der Vier-Stunden-Marke einen Hinweis auf "echtes Essen". Nach acht Stunden solltest du die Kohlenhydratziele leicht senken (60-70g/Std) und mit allem ergänzen, was du tatsächlich bei dir behältst.
Wie viel sollte ich pro Stunde trinken?
Bei gemäßigten Bedingungen und moderater Intensität sind 500-750ml/Std üblich. Bei Hitze 750-1000ml/Std. Heiß und schwül treibt den Wert noch höher. Die Schweißrate ist sehr individuell - du kannst deine eigene messen, indem du dich vor und nach einer Ausfahrt oder einem Lauf mit bekannter Dauer nackt wiegst, die Flüssigkeitsaufnahme abziehst und durch die Stunden teilst. 1kg Körpergewichtsverlust entspricht etwa 1L Schweiß plus etwas mehr.
Und wie sieht's mit Koffein aus?
Koffein verbessert die Ausdauerleistung laut Studienlage im Schnitt um 2-4% - das ist wirklich spürbar. 3-6mg pro kg Körpergewicht, 30-60 Minuten vor der Belastung eingenommen, wirkt nach 1-2 Stunden am stärksten. Bei längeren Belastungen verlängert eine kleinere Nachdosis alle 2-3 Stunden den Effekt. Probiere Koffein nicht zum ersten Mal am Wettkampftag aus - manche vertragen es schlecht.
Sollte ich während eines Marathons feste Nahrung essen?
Die meisten Marathonläufer kommen mit Gels und Kautabletten am besten zurecht - feste Nahrung wird im Marathontempo langsam verdaut und der Magen ist ohnehin schon belastet. Für Marathonis unter 3 Stunden funktioniert meist alles-flüssig plus Gels. Für 3-4-Stunden-Finisher: Gels plus etwas zum Kauen. Für Finisher über 4 Stunden kann eine Banane oder ein halber Riegel bei der Halbzeit eine Erleichterung sein. Übe das vorher bei langen Trainingsläufen.
Verändert die Intensität meinen Kohlenhydratbedarf wirklich so stark?
Ja. Im Ausdauertempo (Zone 2) verbrennst du einen Großteil deiner Energie aus Fett und brauchst nur 30-60g/Std Kohlenhydrate, um die Glykogenspeicher aufzufüllen. An der Schwelle und darüber schaltet der Körper fast vollständig auf Kohlenhydratverbrennung um, und der Bedarf steigt auf 80-120g/Std, um mitzuhalten. Hart zu fahren mit zu wenig Kohlenhydraten - genau das fühlt sich wie ein Hungerast an. Dem Körper ist nicht die Energie ausgegangen, sondern die richtige Art davon.

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Speichere dein Training in einem echten Log und wir erstellen den Verpflegungsplan automatisch für jede lange Einheit im Kalender.

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